amelia_cuni_homepage amelia_cuni_homepage
amelia_cuni_homepage
amelia_cuni_homepage amelia_cuni_homepage amelia_cuni_homepage amelia_cuni_homepage amelia_cuni_homepage amelia_cuni_homepage amelia_cuni_homepage
amelia_cuni_homepage




 

 

 

 

 

 

 







>>>Several compositions have been written for Amelia in various musical settings by: CHICO MELLO (TODO CANTO for dhrupad singer, soprano, piano and tabla - 1996), TERRY RILEY (WHAT THE RIVER SAID for singer, baroque violin and cello, surbahar and percussion-1999), ROLAND PFRENGLE (METALL for singer, gong, tamtam and live electronics-2000/1) . This composition is part of the music/theatre piece AN SICH - Bilder/Stille (Pfrengle, 2002) a coproduction Hebbel Theatre and Maerzmusik/Berliner Festspiele 2003.
Spanish/German composer Maria de Alvear has written for Amelia 'FLORES', (for female voices, trumpet and ensemble), premiered at the New Music Festival: FORUM NEUE MUSIK in Cologne 2003 and produced by Deutschland Radio.
With New Music ensemble Die Maulwerker she has participate to a rendering of the complete SONG BOOKS by John Cage (where 18 raga improvisations are to be found) at the Bielefeld Theatre (2001).

>Amelia Cuni is preparing a solo performance of pieces by contemporary composers including JOHN CAGE's SOLO #56 from the SONGBOOKS (18 microtonal ragas)

>>> METALL, Roland Pfrengle 1999-2001
für Stimme, Gong, Tamtam und Computer (für Amelia Cuni)

14 verschiedene Frequenzen im Innern eines balinesischen Gongs bilden die Grundlage für die Tonhöhen von Stimme und synthetischen Klängen. Keine dieser Tonhöhen stehen zu einer anderen in einem exakt ganzzahligen Verhältnis.
Sie dienen als eine Art Hintergrundklang, der meist nicht in seiner Gesamtheit erklingt, sondern Ausgangspunkt für Tonfolgen und Klangbewegungen ist. Die Tonhöhenskala ist daher nicht temperiert und in der Mehrheit nicht in ganzzahligen Verhältnissen gestimmt. Unter Einsatz von Live-Elektronik ist es möglich, durch Spektralanalyse des Gongs über einen Computer im Moment des Spielens synthetische Klänge zu beeinflussen, die Gongklänge zu unterstützen oder in ganz andere Klangbereiche wegzuführen.

Dies geschieht auch durch die Erfassung von Tonhöhe und Lautstärke der Singstimme. So wie in der klassischen indischen Musik verschiedene Tonhöhen auch funktionale und emotionale Inhalte haben, die nicht unbedingt an ihre tonalen, mitteleuropäisch verstandenen Zusammenhänge gebunden sind, so können auch in METALL die Tonhöhen ganz unterschiedliche spezifische Wirkungen haben. Sie können Klangfarben beeinflussen, Töne starten oder stoppen, selbst spezifischen Modulationen unterworfen sein, von Tonhöhe zu Tonhöhe verschieden, parallel ablaufende Strukturen beeinflussen oder in ganz unmusikalischer Funktion einfach zum nächsten Computerprogrammteil weiterschalten.
So entsteht eine Skala verschiedener musikalischer Wertigkeiten von 'schönem' Ton bis zum technischen 'Umschalt'-Ton.

Der ganze Ablauf der Komposition wird fast ausschließlich durch die Klänge von Gong und Stimme kontrolliert, nicht durch Tastendruck. Daher sind in METALL elektronischen Klänge immer von Gesang- und Instrumentalspiel abhängig und es wird vermieden, irgendwelche An-Aus-Knöpfe zu betätigen (mit Ausnahme eines kleinen Keyboards zur Sinustonerzeugung).

Ausgangspunkt der Komposition ist die Erfahrung mit klassischer Indischer Musik, ohne esoterische oder ethnologische Momente zu reflektieren. Die Form lehnt sich in weitem Sinne an den klassischen Dhrupad an. Technologie steht nicht im Vordergrund, sie wird nur wegen der musikalischen Notwendigkeiten genutzt.

Metall wurde für Amelia Cuni geschrieben, einer Sängerin klassischer indischer Musik und somit gewohnt, nichttemperierte Tonskalen zu singen und mikrointervallische Phänomene körperlich erlebbar zu machen.

Roland Pfrengle
geb. 1945 in Deutschland.
Kompositions- und Tonmeisterstudium an der Hochschule für Musik und der Technischen Universität Berlin(1966-74). Schüler von Heinz Friedrich Hartig, Frank Michael Beyer, Isang Yun u.a.. Stipendien für Utrecht(Holland 1974/75) und Rom(Villa Massimo 1977/78).
Berliner Förderpreis Musik 1982.
Gründete 1968 die Improvisationsgruppe 'No Set', war von 1971-1978 Mitglied der 'Gruppe Neue Musik Berlin'.
Schrieb Kammermusik, Orchestermusik, Elektronische Musik, auch Ballett- und Schauspielmusik, Hörspielmusik, Aktionen, ein Musiktheaterstück für ein Opernhaus usw.
Intermediäre Arbeiten, hierbei Einfluß von Kybernetik und Musikpsychologie. Erforschung von Kommunikationsmodellen.
Seit 1967 Beschäftigung mit Elektronischer Musik, seit 1979 speziell mit der Verknüpfung von mechanischen Instrumenten und Computer und spezifischen Kompositionen für Stimme und Elektronik. Erstellung der notwendigen Computer-Programme in verschiedenen Programmiersprachen.
Sporadisch Vortrags-und Seminartätigkeit.
Von 1974 - 1997 häufige Zusammenarbeit mit der Sängerin Michiko Hirayama, seit 1999 mit Amelia Cuni.
Eigenes Experimentalstudio in Berlin.

Mehrere Aufführungen beim Warschauer Herbst. Konzertreisen, meist mehrfach, nach Frankreich, England, Holland, Belgien, Schweden, Polen, Österreich, Italien, der Schweiz, USA, Kanada, Japan, Korea und Hongkong.

Roland Pfrengle
Flemmingstr.18
D-12163 Berlin
Germany
Tel. 030/8247940

wichtigste Kompositionen:

LINKS-RECHTS für 10 Spieler, Modulatoren und Tonband (1969)
UA Musica Nova Hannover 1971
CELLOKONZERT für Violoncello, Modulatoren und Tonband (1970)
UA Berliner Festwochen 1971
THEMA : INFORMATION für Flöte, Modulatoren und Tonband (1971)
UA Beate-Gabriela Schmitt 1972
VERQUETSCHT IM KALKÜL für Flöte, Live-Elektronik und Tonband (1973)
UA Beate-Gabriela Schmitt 1974
UND NICHT ODER für Orchester und Tonband (1974-76)
UA RSO Berlin 1976
INNEN-AUSSEN für Oboe, Orgel, Synthesizer und Tonband (1976)
UA Ev.Kirchentag Berlin 1977
IPHIGENIE Oper (1977/78) (mit Michiko Hirayama)
Stadttheater Basel 1978
SOLO für Schlagzeug, elektronische Klangerzeuger und Computer (1980)
UA Kammermusiktage Witten 1980
VOM FALLEN für Schlagzeug, Keyboard und Computer (1981)
UA Inventionen Berlin 1981
KOMETENTANZ für Tänzer und Live-Elektronik (1982)
UA Akademie der Künste 1982 Choreograph Gerhard Bohner
AASP für Stimme, Schlagzeug, elektronische Klangerzeuger und Computer (1983)
UA mit Michiko Hirayama in Tokyo 1984
KLAVIERMUSIK für Klavier, Computer und Live-Elektronik (1982-84)
UA Folkwang Essen 1984 mit Susanne Achilles
ABSTRAKTE TÄNZE für Tänzer, Keyboard und Computer (1985)
UA Akademie der Künste 1985 Choreograph Gerhard Bohner
NETZ für Flöten, Computer, elektronische Klangerzeuger und Modulatoren (1987)
UA Festwochen Berlin 1987
IM SCHNITT für Tänzer, Ultraschallsensoren und Computer (1989)
UA Hebbeltheater Berlin 1989 Choreograph Gerhard Bohner
COMING UP für Stimme und Tonband (1990)
UA Akademie der Künste Berlin 1991 mit Michiko Hirayama
SOG für Flöten und elektronische Klangerzeuger (1991/92)
UA Beate-Gabriela Schmitt
DER GELBE KLANG für Tänzer, Ultraschallsensor und Computer (1992/93)
Landertheater Dessau 1993 Choreographin Arila Siegert
ZURÜCK für Klarinette und Elektronik (1994)
UA Kreuzberger Tage für Neue Musik 1994
SPÄTER SCHALL für 30 Instrumente, Computer, Modulatoren und elektronische Klänge
Klangart Osnabrück 1995
AUS SICH für 15 Instrumente und Live-Elektronik (1995/96),
UA Ensemble Modern 1997 im Podewil Berlin
MICH für Stimme, Live-Elektronik und Computer (1996)
UA Wien Modern 1996 mit Michiko Hirayama
IM GANZEN für Klavier und Computer (1997/98),
UA Klaviersommer Heilbronn 1999
METALL für Stimme, Gong, Tamtam und Computer (1999/2001) für Amelia Cuni

curriculum
discography
press
projects
ashtayama
contemporary music
danza
dolasila
drumming
dhrupad
teaching
conservatorium
workshops
navi
mp3
news
links
contact
home